Zum Inhalt

 

kunafa maha al askar

Ich habe euch vor einer Woche einen Artikel mit dem Titel “Teatime Arabia” reingestellt. Daraufhin wurde ich gefragt, was man als Süßspeise zum Tee genießen könnte. Nun möchte ich euch darauf antworten :-)! In Jordanien isst man sehr gerne Kunafah dazu. Das ist ein Gebäck, dass aus Mozarella-ähnlichem Käse besteht, der mit orangen nudelartigen Fäden und Pistazien bedeckt ist und mit ganz süßem Zuckerwasser übergossen wird. Kunafah zählt zu meinen jordanischen Lieblingsdesserts.  Mir persönlich schmeckt es am besten, wenn ich es direkt aus dem Ofen serviert bekomme.

In Jordanien kauft man Kunafa gerne bei der Bäckerei Habibi. Dazu habe ich ein Video gefunden:

:: ::

Ich habe für euch das Rezept zum Nachmachen rausgesucht:

Ihr benötigt für 4 Personen:

500 g Teigfäden

250 g Butter

1 Tasse gehackte Mandeln, Pistazien, Wal- oder Haselnüsse

1 Tasse Rosinen

250 g Mozarella, Ricotta oder dicker türkischer Joghurt (kann bis zu 500 g sein)

1 Tasse Zucker

Je nach Belieben könnt ihr 1 Esslöffel Zitronensaft, einige Tropfen Rosenwasser oder Orangenblütenwasser dazugeben.

Kommen wir zur Zubereitung!

Zuerst stellen wir den Zuckersirup her. Hierfür müsst ihr in einem Topf 1 Tasse Wasser und 1 Tasse Zucker verrühren und zum Kochen bringen. Bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Wer will, kann jetzt Zitronensaft, Rosenwasser oder Orangenblütenwasser dazugießen und alles 15-20 Minuten köcheln lassen, bis der Sirup auf etwa die Hälfte eindickt und sich golden färbt. Lasst es nicht zu dick und braun werden! Nun den Zuckersirup beiseite stellen und abkühlen lassen.

Jetzt die Teigfäden in einer großen Schüssel auseinanderzupfen und mit zerlassener Butter übergießen. Knetet die Masse mit der Hand bis sich die Butter mit den Teigfäden gleichmässig verteilt hat. Den Backofen schon einmal auf 180° vorheizen. Eine Hälfte der Mischung könnt ihr jetzt in einer flachen runden Backform von etwa 25 cm Durchmesser verteilen und fest andrücken. Pistazien und Rosinen darüber verteilen und fest andrücken. Den Käse in dünne Scheiben schneiden und darauflegen bzw. den Joghurt mit einem Löffel verstreichen. Die restlichen Teigfäden darübergeben und wieder fest andrücken.
Im Ofen etwa 30 Minuten backen, bis die Teigfäden beginnen, sich goldbraun zu färben.
Dann sofort herausnehmen, damit sie nicht zu trocken werden. Beträufelt die Kunafa gleichmäßig mit dem abgekühlten Zuckersirup. Ihr könnt es warm oder kalt servieren.

Bil haná wal shifá (Guten Appetit)!

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (14) Bewertungen
Loading ... Loading ...
Kommentare (2)

petra bei nacht c Jordan Tourism Board Germany

© Jordan Tourism Board Germany

Ich habe was ganz interessantes gefunden: Man kann die Felsenstadt Petra jeden Montag und Donnerstag auch bei Nacht besuchen. Auf einen von Kerzen beleuchteten Pfad spazieren die Besucher bis zum Siq, welcher der einzige Zugang zur Felsenstadt ist. Der Siq ist eine 1 km lange schmale Schlucht mit Relief geschmückten Felswänden. Durch diesen Siq geht der Nachtspaziergang weiter. Ich stelle mir vor, dass durch das Licht der Sterne, des Mondes und der vielen Kerzen eine mystische Atmosphäre entsteht und man sich in die Zeit der Nabatäer zurückversetzt fühlt.

petra-by-night-show siq c goosetea

© goosetea

Am Ende der Schlucht wird man vom mit Kerzen beleuchteten Khazne Al-Fir’aun überrascht, das Schatzhaus des Pharaos. Das Khazne Al-Fir’aun hat mich persönlich immer wieder überwältigt, und fasziniert auf meinen vielen Petra-Besuchen. Die Atmosphäre der Kerzen und die Stille der Nacht lassen die Faszination und den Eindruck des plötzlichen Anblicks auf das Schatzhaus sicher extrem steigern. Es raubt einem bestimmt den Atem! Nebenbei spielt ein Flötenspieler beduinische Klänge. Nachdem man realisiert hat, dass dies kein Traum ist, kann man bei einem Glas Tee den Geschichten eines Märchenerzählers zuhören. Bei meinem nächsten Petra-Besuch werde ich mir dieses Ereignis auf keinen Fall entgehen lassen und euch darüber berichten . Sollte jemand von euch schon mal da gewesen sein, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr darüber erzählt, Fotos oder Videos zeigt.

Ich habe zu “Petra bei Night” zwei Videos gefunden. Leider sind die Aufnahmen nicht so gut, aber sie geben einen kleinen Eindruck.

::  ::

:: ::

Wer daran teilnehmen möchte, “Petra by Night” findet jeden Montag und Donnerstag von 20:30 bis 22:oo Uhr statt. Eintrittskarten erhält man direkt vor Ort im Büro neben dem Eingang.

Liebe Grüße,

eure Thérèse

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (13) Bewertungen
Loading ... Loading ...
Kommentare (4)
Jordanien-tee © sam richter
© Sam Richter

Der Winter naht und ich denke ich spreche für viele, dass die Zeit des Frierens begonnen hat. Leider kommt man nicht drum herum. Während in Jordanien noch die Sonne scheint, dürfen wir hier in Deutschland die kalte Luft und den Regen ertragen. Etwas Gutes hat die kalte Jahreszeit aber dennoch, nämlich die Eröffnung der Tee-Saison. In Jordanien trinkt man gerne Shai (schwarzen Tee) nach dem Essen. Der sehr süße Tee wird oft mit erfrischender Nana (Minzblättern) verfeinert. So, wie auf dem folgenden Bild, wird der Tee auch gerne zubereitet. Und es schmeckt wirklich lecker!

Tee-was-sonst-in-Arabien

Diesen Tee kann man ganz einfach zu Hause nachmachen. Ihr benötigt:

½ Liter Wasser, 4 EL losen schwarzen Tee (oder als Ersatz Teebeutel), Zucker (oder Süßstoff) und zum verfeinern Nana (frische Minze) und/oder Kardamon

Die Zubereitung:

Das kalte Wasser mit dem losen Tee auf kleiner Stufe zum kochen bringen. Wer will kann den Zucker nach Belieben auch hinzufügen, muss aber nicht. Kurz aufkochen lassen und von der Platte nehmen. Jetzt die Nana in den Tee tun. Et Voilà! Natürlich kann die Nana auch weggelassen werden. Den Tee trinkt man auch gerne mit Kardamon. Jetzt dürft ihr genießen!

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (11) Bewertungen
Loading ... Loading ...
Kommentare (2)
Archiv