Zum Inhalt

 

:: ::

„Reem“ , ein Imbiss in der Hauptstadt Amman, ist im Nahen Osten berühmt für seine Rind- und Lammfleisch Schawarma-Sandwiches. Es wird mit etwas Sauce, einer Prise Zwiebeln, Tomaten, und etwas Fleisch, schnell in einem Pita eingewickelt. Dieses kleine Geschäft, mit seinem Open-Air-Schaufenster verkauft jeden Tag mehr als 5.000 Sandwiches für etwa $ 1 pro Stück. „Reem“ wurde 1976 von Ahmed Ali Bani Hammad gegründet. Heute besitzt seine Familie vier Restaurants in Amman. Die Marinade für das Fleisch soll der Schlüssel zum Erfolg sein und ist ein Familiengeheimnis! Kunden aus allen Schichten kommen dort hin. Hier sind alle gleich! Es ist also ein Muss für jeden, der nach Jordanien reist, dort einmal zu essen! Ich schaue da auch das nächste Mal vorbei! Ein Artikel hierzu gibt es auch online in der New York Times.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (12) Bewertungen
Loading ... Loading ...
Kommentare (0)

Heute wurde Berlin von vielen Schneeflocken bedeckt. Einfach traumhaft! Wäre schön, wenn es zum Weihnachtsfest auch weiß bleibt! Ihr werdet es nicht glauben: Jordanien hatte in den letzten Jahren mehr schneebedeckte Landschaften zur Winterzeit als wir hier in Berlin! Hier ein Foto von Amman im Schnee:

winter amman c izzeddin elzoubi

Copyright izzeddin-elzoubi

Im Kontrast zu Deutschland herrscht in Jordanien momentan mildes Wetter. In der Hauptstadt Amman zeigt das Thermometer milde 19 Grad an. In Aqaba am Roten Meer kann man noch bei 25 Grad die Sonne genießen, schwimmen und auf Tauchgang gehen und die wundervolle Unterwasserwelt bewundern.

Unterwasserwelt 1 c nickma

Copyright nickma

Unterwasserwelt c Gaurav Sri Kalyan

Copyright Gaurav-Sri-Kalyan

Nach Weihnachten hätte ich allerdings gerne das jordanische Wetter auch bei uns :-) !

Liebe Grüße

Eure Thérèse

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (9) Bewertungen
Loading ... Loading ...
Kommentare (4)

badr adduja plakat

In Jordanien finden so viele Ausstellungen statt, dass es selbst mich überrascht. Schön, dass man immer wieder etwas Neues entdeckt. Am 9. November feiert das Kunstgewerbe „Badr Adduja“  10-jähriges Jubiläum mit einer Ausstellung zum Thema „A Collage of Colour and Culture“. Das Kunstgewerbe „Badr Adduja“ wurde durch die Prinzessin Muna Al-Hussein eingeführt. Die Gründerin May Khoury unterstützt Männer und Frauen in ihrer individuellen Handwerksarbeit durch ihre exklusiven Designs und Kreationen, welche die arabische und jordanische Essenz, sowie das traditionelle Erbe betonen. Hier fließt authentischer traditioneller Geschmack, kombiniert mit zeitgemäßer Pracht, ein. Es werden Möbel, Wanddekorationen und -behänge, Wohnaccessoires und Kaftane kreiert, welche meist ein Mix aus altem und neuem Material sind. Alte traditionelle Stücke enthalten qualitative Elemente, die mit Sorgfalt und Wissen aus Jordanien und dem Orient ausgewählt wurden, wie Mobiliar, Textilien, Kostüme, Silber, Goldschmuck und Accessoires, Teppiche, Messing, Holz und Keramik. Traditionelle jordanische Kunsthandwerke enthalten unter anderem neue Reproduktionen von Stickereien, Keramik und Mosaik. Die Ausstellung findet in der Hauptstadt Amman, Jabal Amman, 2nd Circle, 15 Abu Tammam Street statt und beginnt um 17:30 Uhr!

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (8) Bewertungen
Loading ... Loading ...
Kommentare (0)

Kerstin Ratzek bücherstapel

Copyright Kerstin Ratzek

Abd ar-Rahman Munif ist seit Mitte der 70er Jahre eine fest etablierte Figur in der arabischen Literaturszene. Der jordanische Schriftsteller wurde 1933 in der jordanischen Hauptstadt Amman als Sohn eines saudischen Vaters und einer irakischen Mutter geboren. Er machte 1951 sein Abitur und studierte anschließend in Bagdad Rechtswissenschaften. Wegen politischer Agitation wurde er 1955 von der Universität ausgeschlossen. In Kairo setzte er sein Studium fort, wechselte dann 1958 nach Belgrad, wo er 1961 in den Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Ölwirtschaft promovierte. Nach Bagdad zurückgekehrt, schloss er sich dem radikalen Flügel der Baath-Partei an und hatte verschiedene Tätigkeiten als Ökonom in der Ölbranche inne. So arbeitete er bis 1973 in einer Erdölfirma in Syrien und wurde Chefredakteur einer irakischen Fachzeitschrift über Öl und Entwicklung im Jahre 1975. Ab den 80er Jahren widmete er sich dann ausschließlich der Literatur. Zwischen 1981 und 1986 lebte er im Exil in Frankreich, danach zog er mit seiner Familie nach Syrien, in den Heimatstaat seiner Frau. Er verbrachte in Damaskus den Rest seines Lebens, bis er 2004 starb. Seine Damaskus gehören zu den meistgelesenen der arabischen Welt. Sein Werk “Östlich des Mittelmeers”, die Geschichte eines politischen Gefangenen, machte ihn auch international bekannt. Ein wiederkehrendes Thema in seinen Werken ist die Freiheit des Individuums unter den Bedingungen der Diktatur. Sein letztes belletristisches Werk wurde 1999 publiziert. Ich habe euch eine Auflistung seiner Werke zusammengestellt:

  • al-Ashjar wa-ightiyal Marzuq. 1973 (dt.: Die Bäume und die Ermordung von Marzuq)
  • Sharq al-mutawassit. 1975 (Östlich des Mittelmeers, L. Bender (Üb.),
  • al-Nihayat (dt.: Am Rande der Wüste. 2000)
  • Mudun al-milh. 1984–1989 (Pentalogie Salzstädte)
    • al-Tih, 1984 (Band I der Salzstädte Pentalogie: Salzstädte, M. Barakat und L. Bender (Üb.), 2003.
    • al-Ukhdud, 1985 (Band II der Salzstädte Pentalogie: Zeit der Saat, M. Barakt und L. Bender (Üb.), 2008.
    • Taqasim al-layl wa-n-nahar, 1989 (Band III der Salzstädte Pentalogie: Das Spiel von Licht und Schatten, M. Barakt und L. Bender (Üb.), 2009.
    • al-Manbat, 1989.
    • Badiyat az-zulumat, 1989
  • Sirat madinah. 1994 (dt.: L. Bender, H. Fähndrich (Üb.): Geschichte einer Stadt. 1996)
  • Ard al-Sawad, 1999

Leider habe ich kein Foto des Schriftstellers finden können, aber hier könnt Ihr Euch auch gerne selbst über ihn informieren:

http://www.ibn-rushd.org/forum/munif.htm

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (12) Bewertungen
Loading ... Loading ...
Kommentare (0)
Archiv