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jordanische Frauenfußballmanschaft c Stephanie Mazen Al NAber

Copyright Stephanie Mazen Al Naber

Stolz kann man auf die jordanische Frauenfußball Nationalmannschaft schauen. Im arabischen Raum erreichten sie den 1. Platz der Rangliste. Zum ersten mal in der jordanischen Geschichte,wollte sich die Frauenfußball-Nationalmannshaft für die Endrunde der WM qualifizieren. Leider hat es aber zu einer Qualifikation nicht gereicht. Das soll aber nicht heissen, dass sie schlecht sind. Im arabischen Raum sind sie vielen anderen Nationalmnnschaften voraus. Auf der aktuellen FIFA-Rangliste stehen die Mädels auf Platz 52 und auf der Asien-Rangliste auf Platz 12. Wenn sie weiter so fleißig weitermachen, werden sie zur nächsten WM bestimmt die Chance bekommen.Einen tollen und informativreichen Bericht über sie bietet die online Seite von FanSoccer – Das Frauenfußball-Magazin.

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Laterne c Günter Havlena

Copyright Günter Havlena

Nun hat die Weihnachtssaison offiziell begonnen, denn nun  hatten wir schon den 1. Advent. Mit der Weihnachtszeit beginnt für mich auch immer die Zeit der Poesie und Geschichtenerzählungen. Das liegt wahrscheinlich an der gemütlichen Weihnachtsatmosphäre, von der wir umgeben sind. Überall sieht man geschmückte und beleuchtete Straßen und Häuser, der Duft von Lebkuchen und Keksen steigt in die Nase, man lauscht den Klängen von Glockenspielen und weihnachtlichen Melodien und und und…. All diese Eindrücke erwecken in mir das Gefühl von Gemütlichkeit und Poesie. Jetzt fehlt nur noch der Schnee! Deshalb möchte ich Euch gern eines meiner Lieblingsgedichte vorstellen. Das Gedicht ist vom jordanischen Autor Amjad Nasser, der auf dem diesjährigen 9. internationalen Literaturfestival in Berlin war, worüber ich auch berichtet habe und heisst  “Eine junge Frau im Café Costa”:

Sie kam ins Café Costa in Hammersmith

und setzte sich zu mir an den Tisch,

obwohl das Café leer war an diesem Morgen,

der vergeblich darum kämpfte,

einen Sonnenstrahl vom bedeckten Londoner Himmel

herunterzuholen.

In diesem Moment dachte ich an ein Gedicht,

in dem eine junge Frau einem Dichter gegenüber sitzt,

der versucht, ein Gedicht zu schreiben

über eine junge Frau,

die neben ihm in einem Café ohne Gäste sitzt.

Die junge Frau legte ihre Bücher auf den Tisch

und die Tasche auf den Boden.

Sie zog ihre braune Kunstlederjacke aus,

wobei einige Regentropfen herunterfielen.

Ihre Brüste kamen zum Vorschein und bewegten sich unter ihrer Bluse.

Sie beugte sich über ihre Tasche und ihr Haar fiel nach vorn.

Mit einer hastigen Bewegung strich sie es zurück.

Sie zündete sich eine Zigarette an

und nippte an ihrem Kaffee.

Unauffällig betrachtete sie mich.

Ein paar Mal setzte sie an, sich mit mir zu unterhalten,

ein paar Mal wollte ich mit ihr reden, aber ich traute mich

nicht.

Mit ihrer kurzärmeligen blauen Bluse, die zwei kräftige Arme zeigte,

mit ihren Schultern, aus denen kleine Geparde

hervorsprangen,

und mit ihrem Fuß, der sich unter dem Tisch wie ein

Ventilator bewegte,

ähnelte sie der jungen Frau im Gedicht.

Alle Zeichen deuteten auf sie.

Unter dem Tisch änderte sich das Gewicht der Luft und ihre Strömung.

Ich ließ meinen Stift fallen,

um zu sehen, was passieren würde.

Als ich ihn aufnahm und meinen Kopf hob,

war die junge Frau verschwunden.

an der Wand hing ein großes Poster, auf dem eine junge Frau allein

in einem Café wie diesem

saß, rauchte, Kaffee trank

und jemanden unauffällig betrachtete.

Die Bewegung der Luft unter dem Tisch,

die Tasse Kaffee, die ausgedrückte Zigarette im

Aschenbecher,

die Serviette mit Abdrücken von rotem Lippenstift,

mein Herz, dessen Pochen man von weitem hören konnte,

das Gedicht, das an ein anderes Gedicht gedacht hatte,

das ich geschrieben hatte.

Ich liebe dieses Gedicht. Es lässt in mir ein Sehnsuchtsgefühl aufsteigen. Ich hoffe es gefällt Euch auch. Ihr könnt gerne Eure Meinung dazu schreiben oder auch andere Gedichte oder Erzählungen vorstellen!

Sie kam ins Café Costa in Hammersmith

und setzte sich zu mir an den Tisch,

obwohl das Café leer war an diesem Morgen,

der vergeblich darum kämpfte,

einen Sonnenstrahl vom bedeckten Londoner Himmel

herunterzuholen.

In diesem Moment dachte ich an ein Gedicht,

indem eine junge Frau einem Dichter gegenüber sitzt,

der versucht, ein Gedicht zu schreiben

über eine junge Frau,

die neben ihm in einem Café ohne Gäste sitzt.

Die junge Frau legte ihre Bücher auf den Tisch

und die Tasche auf den Boden.

Sie zog ihre braune Kunstlederjacke aus,

wobei einige Regentropfen herunterfielen.

Ihre Brüste kamen zum Vorschein und bewegten sich unter ihrer Bluse.

Sie beugte sich über ihre Tasche und ihr Haar fiel nach vorn.

Mit einer hastigen Bewegung strich sie es zurück.

Sie zündete sich eine Zigarette an

und nippte an ihrem Kaffee.

Unauffällig betrachtete sie mich.

Ein paar Mal setzte sie an, sich mit mir zu unterhalten,

ein paar Mal wollte ich mit ihr reden, aber ich traute mich

nicht.

Mit ihrer kurzärmeligen blauen Bluse, die zwei kräftige Arme zeigte,

mit ihren Schultern, aus denen kleine Geparde

hervorsprangen,

und mit ihrem Fuß, der sich unter dem Tisch wie ein

Ventilator bewegte,

ähnelte sie der jungen Frau im Gedicht.

Alle Zeichen deuteten auf sie.

Unter dem Tisch änderte sich das Gewicht der Luft und ihre Strömung.

Ich ließ meinen Stift fallen,

um zu sehen, was passieren würde.

Als ich ihn aufnahm und meinen Kopf hob,

war die junge Frau verschwunden.

an der Wand hing ein großes Poster, auf dem eine junge Frau allein

in einem Café wie diesem

saß, rauchte, Kaffee trank

und jemanden unauffällig betrachtete.

Die Bewegung der Luft unter dem Tisch,

die Tasse Kaffee, die ausgedrückte Zigarette im

Aschenbecher,

die Serviette mit Abdrücken von rotem Lippenstift,

mein Herz, dessen Pochen man von weitem hören konnte,

das Gedicht, das an ein anderes Gedicht gedacht hatte,

das ich geschrieben hatte.

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Kerstin Ratzek bücherstapel

Copyright Kerstin Ratzek

Abd ar-Rahman Munif ist seit Mitte der 70er Jahre eine fest etablierte Figur in der arabischen Literaturszene. Der jordanische Schriftsteller wurde 1933 in der jordanischen Hauptstadt Amman als Sohn eines saudischen Vaters und einer irakischen Mutter geboren. Er machte 1951 sein Abitur und studierte anschließend in Bagdad Rechtswissenschaften. Wegen politischer Agitation wurde er 1955 von der Universität ausgeschlossen. In Kairo setzte er sein Studium fort, wechselte dann 1958 nach Belgrad, wo er 1961 in den Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Ölwirtschaft promovierte. Nach Bagdad zurückgekehrt, schloss er sich dem radikalen Flügel der Baath-Partei an und hatte verschiedene Tätigkeiten als Ökonom in der Ölbranche inne. So arbeitete er bis 1973 in einer Erdölfirma in Syrien und wurde Chefredakteur einer irakischen Fachzeitschrift über Öl und Entwicklung im Jahre 1975. Ab den 80er Jahren widmete er sich dann ausschließlich der Literatur. Zwischen 1981 und 1986 lebte er im Exil in Frankreich, danach zog er mit seiner Familie nach Syrien, in den Heimatstaat seiner Frau. Er verbrachte in Damaskus den Rest seines Lebens, bis er 2004 starb. Seine Damaskus gehören zu den meistgelesenen der arabischen Welt. Sein Werk “Östlich des Mittelmeers”, die Geschichte eines politischen Gefangenen, machte ihn auch international bekannt. Ein wiederkehrendes Thema in seinen Werken ist die Freiheit des Individuums unter den Bedingungen der Diktatur. Sein letztes belletristisches Werk wurde 1999 publiziert. Ich habe euch eine Auflistung seiner Werke zusammengestellt:

  • al-Ashjar wa-ightiyal Marzuq. 1973 (dt.: Die Bäume und die Ermordung von Marzuq)
  • Sharq al-mutawassit. 1975 (Östlich des Mittelmeers, L. Bender (Üb.),
  • al-Nihayat (dt.: Am Rande der Wüste. 2000)
  • Mudun al-milh. 1984–1989 (Pentalogie Salzstädte)
    • al-Tih, 1984 (Band I der Salzstädte Pentalogie: Salzstädte, M. Barakat und L. Bender (Üb.), 2003.
    • al-Ukhdud, 1985 (Band II der Salzstädte Pentalogie: Zeit der Saat, M. Barakt und L. Bender (Üb.), 2008.
    • Taqasim al-layl wa-n-nahar, 1989 (Band III der Salzstädte Pentalogie: Das Spiel von Licht und Schatten, M. Barakt und L. Bender (Üb.), 2009.
    • al-Manbat, 1989.
    • Badiyat az-zulumat, 1989
  • Sirat madinah. 1994 (dt.: L. Bender, H. Fähndrich (Üb.): Geschichte einer Stadt. 1996)
  • Ard al-Sawad, 1999

Leider habe ich kein Foto des Schriftstellers finden können, aber hier könnt Ihr Euch auch gerne selbst über ihn informieren:

http://www.ibn-rushd.org/forum/munif.htm

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queen-rania portrait  c ceowrold.biz

Copyright ceoworld.biz

Weltweit kennt man Königin Rania von Jordanien als sehr warmherzige, volksnahe, soziale, engagierte Frau und Mutter mit Stil. Neben all ihrer Arbeit und ihren Einsätzen für den guten Zweck hinterlässt sie jedes Mal automatisch das Bild einer modischen, stilbewussten, schönen Frau. Sie ist für jeden Anlass passend gekleidet und behält dabei ihre Persönlichkeit. Es ist bemerkenswert, dass Königin Rania, obwohl sie nicht ihr Aussehen in den Vordergrund stellt, einem als elegante, moderne Herrscherin in Gedanken bleibt. Gerade das macht sie für mich einzigartig….

::  ::

Habe ein paar Artikel über Königin Rania für euch rausgesucht:

http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/leute/2009/09/25/koenigin-rania-von-jordanien-wendi-murdoch/powerfrauen-treffen-sich-in-new-york.html

http://www.bunte.de/adel/rania-von-jordanien-ihre-tochter-hat-das-stil-gen-geerbt_aid_13001.html

http://www.bunte.de/newsline/bambi_aid_1679.html

http://stylishideas.blogspot.com/2008/05/stilikonen-knigin-rania-von-jordanien.html

http://www.gala.de/beauty_fashion/fashion/74972/Rania-von-Jordanien-Am-liebsten-in-Elie-Saab.html

http://www.sistyle-blog.ch/post/2009/08/26/Konigin-Rania-von-Jordanien-als-Stilikone-in-der-aktuellen-SI-Style.aspx

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