Felsbrücke am Jebel Burdah in Wadi Rum Copyright edelkunz
Das Wadi Rum gehört mit zu den beliebtesten Touristenzielen in Jordanien. Beliebt ist das Übernachten unterm Sternenhimmel, Reiten mit Araberpferden oder Kamelen, Jeeptouren und das Wandern und Bergsteigen in den massiven Felsformationen. Bergsteiger werden besonders von seinen Granit- und Sandsteinformationen angezogen, Wanderer hingegen genießen die pure Stille. Hierzu gibt es bei Focus Online einen interessanten Artikel mit dem Titel: „Abdullah schwärmt vom Sternenhimmel“ von Ekkehart Eichler. Aus diesem Artikel möchte ich Euch das Zitat von Lawrence von Arabien vorstellen, weil er es mit seinen ausdrucksvollen Worten genau auf den Punkt trifft:
„Es waren keine geschlossenen Felswände, sondern gewaltige Blöcke, die gleich riesigen Bauwerken zu beiden Seiten der Straße standen. Tiefe, 50 Fuß breite Querschlünde trennten diese einzelnen Massive, in deren Wände die Verwitterung gewaltige, von feinen Rissen und Furchen wie mit Ornamenten bedeckte Buchten und Apsiden geschliffen hatte. Die einzelnen Massive waren gekrönt von hochgewölbten Gipfeln, gleich Gruppen von Domkuppeln, nicht so brennend rot wie das übrige Gestein, sondern nur leicht getönt und mehr ins Graue spielend. Damit vollendete sich der Eindruck einer byzantinischen Architektur um diesen unvergleichlichen Ort, der gewaltiger war, als Phantasie sich vorzustellen vermochte…. “.
In Focus Online hat Ekkehart Eichler einen tollen, informativen Bericht über meine Lieblingsstadt “Petra” – eine verlassene Felsenstadt und UNESCO-Welterbe in Jordanien geschrieben. In seinem Artikel: „Die Stadt der Gräber“ beschreibt er sehr genau und bildlich den Weg durch die enge Felsenschlucht, dem Siq, bis zum „Schatzhaus des Pharao – Al Khazne“.
Siq – Die Felsenschlucht
Bei seiner Aussage „Die Gräberstadt steckt voller Geheimnisse“ stimme ich ihm voll und ganz zu. Geschichtlich gibt der Autor in knappen Worten wieder, wie Petra entstanden ist und was sie für eine Funktion hatte. Für Touristen ist die Felsenstadt Petra ein unvergleichliches Erlebnis: Mit einer Kombination aus Formen und Strukturen des Steins, mit Mustern und Farben, von sonnengelb über rostrot bis violett oder Wellenlinien, die den Eindruck von Marmor erwecken, und anderen optischen Tricks, die nur unter besonderen Lichtverhältnissen auftreten. Bei keinem meiner Jordanienbesuche ließ ich mir einen Ausflug nach Petra entgehen. Dort kann man genießen, staunen und erleben! Der Besuch ist ein Muss!
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Folgendes Video zeigt eine Live-Aufnahme vom Weg durch den Siq zum Schatzhaus: