Ich habe was ganz interessantes gefunden: Man kann die Felsenstadt Petra jeden Montag und Donnerstag auch bei Nacht besuchen. Auf einen von Kerzen beleuchteten Pfad spazieren die Besucher bis zum Siq, welcher der einzige Zugang zur Felsenstadt ist. Der Siq ist eine 1 km lange schmale Schlucht mit Relief geschmückten Felswänden. Durch diesen Siq geht der Nachtspaziergang weiter. Ich stelle mir vor, dass durch das Licht der Sterne, des Mondes und der vielen Kerzen eine mystische Atmosphäre entsteht und man sich in die Zeit der Nabatäer zurückversetzt fühlt.
Am Ende der Schlucht wird man vom mit Kerzen beleuchteten Khazne Al-Fir’aun überrascht, das Schatzhaus des Pharaos. Das Khazne Al-Fir’aun hat mich persönlich immer wieder überwältigt, und fasziniert auf meinen vielen Petra-Besuchen. Die Atmosphäre der Kerzen und die Stille der Nacht lassen die Faszination und den Eindruck des plötzlichen Anblicks auf das Schatzhaus sicher extrem steigern. Es raubt einem bestimmt den Atem! Nebenbei spielt ein Flötenspieler beduinische Klänge. Nachdem man realisiert hat, dass dies kein Traum ist, kann man bei einem Glas Tee den Geschichten eines Märchenerzählers zuhören. Bei meinem nächsten Petra-Besuch werde ich mir dieses Ereignis auf keinen Fall entgehen lassen und euch darüber berichten . Sollte jemand von euch schon mal da gewesen sein, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr darüber erzählt, Fotos oder Videos zeigt.
Ich habe zu “Petra bei Night” zwei Videos gefunden. Leider sind die Aufnahmen nicht so gut, aber sie geben einen kleinen Eindruck.
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Wer daran teilnehmen möchte, “Petra by Night” findet jeden Montag und Donnerstag von 20:30 bis 22:oo Uhr statt. Eintrittskarten erhält man direkt vor Ort im Büro neben dem Eingang.
Ich bin auf einen interessanten Artikel im Glamour Magazin in der Oktoberausgabe 2009 gestoßen, den ich euch unbedingt präsentieren möchte. Der Artikel „Die Schätze der Königin“ setzt Modefotos mit Designerkleidung und Schmuck der Saison von Fendi bis Louis Vuitton in Szene. Worauf ich aber hinaus will ist, dass man als Kulisse die antike Felsenstadt Petra genommen hat. Die Fotografin Camilla Armbrust bringt in sehr schönen Aufnahmen Model und Natur in Einklang. Hier habe ich einen kleinen Vorgeschmack für euch.
Alle Fotos in diesem Artikel sind unter dem Copyright von Camilla Armbrust. Wer mehr Fotografien sehen möchte, kann dies auf der Seite von http://www.camilla-armbrust.com/ oder auf den Seiten 164 bis 175 der Oktober-Ausgabe 2009 des Glamour Magazins.
In Focus Online hat Ekkehart Eichler einen tollen, informativen Bericht über meine Lieblingsstadt “Petra” – eine verlassene Felsenstadt und UNESCO-Welterbe in Jordanien geschrieben. In seinem Artikel: „Die Stadt der Gräber“ beschreibt er sehr genau und bildlich den Weg durch die enge Felsenschlucht, dem Siq, bis zum „Schatzhaus des Pharao – Al Khazne“.
Siq – Die Felsenschlucht
Bei seiner Aussage „Die Gräberstadt steckt voller Geheimnisse“ stimme ich ihm voll und ganz zu. Geschichtlich gibt der Autor in knappen Worten wieder, wie Petra entstanden ist und was sie für eine Funktion hatte. Für Touristen ist die Felsenstadt Petra ein unvergleichliches Erlebnis: Mit einer Kombination aus Formen und Strukturen des Steins, mit Mustern und Farben, von sonnengelb über rostrot bis violett oder Wellenlinien, die den Eindruck von Marmor erwecken, und anderen optischen Tricks, die nur unter besonderen Lichtverhältnissen auftreten. Bei keinem meiner Jordanienbesuche ließ ich mir einen Ausflug nach Petra entgehen. Dort kann man genießen, staunen und erleben! Der Besuch ist ein Muss!
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Folgendes Video zeigt eine Live-Aufnahme vom Weg durch den Siq zum Schatzhaus: