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„Reem“ , ein Imbiss in der Hauptstadt Amman, ist im Nahen Osten berühmt für seine Rind- und Lammfleisch Schawarma-Sandwiches. Es wird mit etwas Sauce, einer Prise Zwiebeln, Tomaten, und etwas Fleisch, schnell in einem Pita eingewickelt. Dieses kleine Geschäft, mit seinem Open-Air-Schaufenster verkauft jeden Tag mehr als 5.000 Sandwiches für etwa $ 1 pro Stück. „Reem“ wurde 1976 von Ahmed Ali Bani Hammad gegründet. Heute besitzt seine Familie vier Restaurants in Amman. Die Marinade für das Fleisch soll der Schlüssel zum Erfolg sein und ist ein Familiengeheimnis! Kunden aus allen Schichten kommen dort hin. Hier sind alle gleich! Es ist also ein Muss für jeden, der nach Jordanien reist, dort einmal zu essen! Ich schaue da auch das nächste Mal vorbei! Ein Artikel hierzu gibt es auch online in der New York Times.

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totes meer c claudia haese

Copyright Claudia Haese

Nicht mehr lange und wir haben wieder ein ganzes Jahr geschafft! Um sich entspannt auf das neue Jahr und auf seine eventuell geplanten Vorsätze vorzubereiten, empfehle ich Euch ein warmes Salzbad, wie aus dem Toten Meer! Es belebt Körper und Geist! Das Meersalz bekommt man in jeder Apotheke oder im Drogeriemarkt! Natürlich hat man mehr davon, die Wellness Oase am tiefsten Punkt der Erde, am Toten Meer in Jordanien, direkt zu besuchen. Seit Tausenden von Jahren gilt es als magischer Anziehungspunkt für uns Menschen, um die heilende Kraft des Wassers und der Luft zu genießen. Das Tote Meer zählt zum außergewöhnlichsten Binnensee der Welt, da es zum einen der tiefstgelegene See der Erde ist und zum anderen mit seinem extremen Salzgehalt alle anderen Meere der Welt um das Zehnfache übertrifft. Das Wasser des Toten Meeres enthält sehr viele Mineralien, wie Magnesium, Kalzium, Brom, Kalium und Schwefel, die wie heilende Kräfte auf den Menschen wirken. Berühmt ist das Tote Meer auch für sein schwereloses Treiben, denn wir können ohne jegliche Anstrengung auf dem Wasser liegen und sogar dabei ein Buch lesen! Ich habe es ausprobiert und kann es nur bestätigen. Das Tote Meer kann ganzjährig besucht werden, da das Klima angenehm mild ist. Man kann auch Schlammkuren zur Linderung bei körperlichen Beschwerden wie Arthritis, Rheumatismus, Atemwegserkrankungen und Kopfschmerzen sowie bei den unterschiedlichsten Hautproblemen, wie etwa Neurodermitis machen. Der Tourismus wurde hier unter weitgehender Berücksichtigung der Natur gut ausgebaut mit erstklassigen Hotels die umfassende Wellness-Angebote haben. Selbst die königliche jordanische Familie ließ sich hier bereits verwöhnen. Hier findet man die absolute innere Ruhe und Entspannung finden! Ist doch toll, Silvester entspannend zu feiern!

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Weihnachts-Makro

Jordanien feiert heute Weihnachten ganz anders. Es feiert den höchsten Weihnachtsbaum im Nahen Osten. Der mit roten und goldenen Ornamenten geschmückte Weihnachtsbaum steht in der überwiegend christlich besiedelten jordanischen Stadt Fuhais. Dort wurde das Ereignis vom 17.-23. Dezember gefeiert. Angehörige der jordanischen Königsfamilie brachten den 26 Meter hohen künstlichen Weihnachtsbaum zum erleuchten. Es wurde auch eine lebensgroße Weihnachtskrippe aufgestellt, ein Chor sang Weihnachtslieder und Jugendliche tanzten dazu als Weihnachtsmänner verkleidet. Hunderte Jordanier, Muslime und Christen zusammen, besuchten dieses schöne, harmonische Weihnachtsspektakel. Unter anderem wurde in der Zeitung The State und auf der Hompage The Star darüber berichtet. Heute ist es bei uns auch soweit. Die anstrengenden Weihnachtsvorbereitungen der letzten Wochen dürfen jetzt genossen werden. Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest mit Eurer Familie, Freunden und Bekannten. Genießt das BEISAMMEN sein.

Liebe Engelsgrüße von Eurer Thérèse!

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Kerstin Ratzek bücherstapel

Copyright Kerstin Ratzek

Abd ar-Rahman Munif ist seit Mitte der 70er Jahre eine fest etablierte Figur in der arabischen Literaturszene. Der jordanische Schriftsteller wurde 1933 in der jordanischen Hauptstadt Amman als Sohn eines saudischen Vaters und einer irakischen Mutter geboren. Er machte 1951 sein Abitur und studierte anschließend in Bagdad Rechtswissenschaften. Wegen politischer Agitation wurde er 1955 von der Universität ausgeschlossen. In Kairo setzte er sein Studium fort, wechselte dann 1958 nach Belgrad, wo er 1961 in den Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Ölwirtschaft promovierte. Nach Bagdad zurückgekehrt, schloss er sich dem radikalen Flügel der Baath-Partei an und hatte verschiedene Tätigkeiten als Ökonom in der Ölbranche inne. So arbeitete er bis 1973 in einer Erdölfirma in Syrien und wurde Chefredakteur einer irakischen Fachzeitschrift über Öl und Entwicklung im Jahre 1975. Ab den 80er Jahren widmete er sich dann ausschließlich der Literatur. Zwischen 1981 und 1986 lebte er im Exil in Frankreich, danach zog er mit seiner Familie nach Syrien, in den Heimatstaat seiner Frau. Er verbrachte in Damaskus den Rest seines Lebens, bis er 2004 starb. Seine Damaskus gehören zu den meistgelesenen der arabischen Welt. Sein Werk “Östlich des Mittelmeers”, die Geschichte eines politischen Gefangenen, machte ihn auch international bekannt. Ein wiederkehrendes Thema in seinen Werken ist die Freiheit des Individuums unter den Bedingungen der Diktatur. Sein letztes belletristisches Werk wurde 1999 publiziert. Ich habe euch eine Auflistung seiner Werke zusammengestellt:

  • al-Ashjar wa-ightiyal Marzuq. 1973 (dt.: Die Bäume und die Ermordung von Marzuq)
  • Sharq al-mutawassit. 1975 (Östlich des Mittelmeers, L. Bender (Üb.),
  • al-Nihayat (dt.: Am Rande der Wüste. 2000)
  • Mudun al-milh. 1984–1989 (Pentalogie Salzstädte)
    • al-Tih, 1984 (Band I der Salzstädte Pentalogie: Salzstädte, M. Barakat und L. Bender (Üb.), 2003.
    • al-Ukhdud, 1985 (Band II der Salzstädte Pentalogie: Zeit der Saat, M. Barakt und L. Bender (Üb.), 2008.
    • Taqasim al-layl wa-n-nahar, 1989 (Band III der Salzstädte Pentalogie: Das Spiel von Licht und Schatten, M. Barakt und L. Bender (Üb.), 2009.
    • al-Manbat, 1989.
    • Badiyat az-zulumat, 1989
  • Sirat madinah. 1994 (dt.: L. Bender, H. Fähndrich (Üb.): Geschichte einer Stadt. 1996)
  • Ard al-Sawad, 1999

Leider habe ich kein Foto des Schriftstellers finden können, aber hier könnt Ihr Euch auch gerne selbst über ihn informieren:

http://www.ibn-rushd.org/forum/munif.htm

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