Das ist mein Foto des Tages. Spielende Kinder in der jordanischen Stadt Ma’an. Dem Fotografen, Samah Arafat, ein großes Lob, denn das Foto macht mich fröhlich. Ich hoffe sehr, dass wir hier in Berlin auch bald so schönes Wetter haben, und lachende Kinder auf den Spielplätzen hören. Aber so langsam kommt die Sonne hier auch endlich raus.
Vor zwei Tagen habe ich den Artikel Ende der 60. internationalen Filmfestspiele in Berlin geposted. In diesem Artikel habe ich den jordanischen Dokumentarfilm ” Ee‘adat Khalk (Recycle)” von “Mahmoud al-Massad“ erwähnt. Ich habe den Trailer dazu gefunden und wollte Euch diesen nicht vorenthalten! Es lohnt sich reinzuschauen !
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Heute ist der letzte Tag der 60. Berlinale. Leider gab es unter den vielen tollen Filmen keine jordanische Produktion. Im Jahr 2007 hatte aber die Jurysitzung des World Cinema Fund den jordanischen Dokumentarfilm Ee‘adat Khalk (Recycle) gefördert.
Regie führte der Jordanier “Mahmoud al-Massad“, der auf dem folgenden Bild zu sehen ist.
Regisseur Mahmoud al-Massad
Vielleicht ist im nächsten Jahr eine jordanische Produktion dabei!
Ich glaube fest daran:-)
Heute wurde Berlin von vielen Schneeflocken bedeckt. Einfach traumhaft! Wäre schön, wenn es zum Weihnachtsfest auch weiß bleibt! Ihr werdet es nicht glauben: Jordanien hatte in den letzten Jahren mehr schneebedeckte Landschaften zur Winterzeit als wir hier in Berlin! Hier ein Foto von Amman im Schnee:

Copyright izzeddin-elzoubi
Im Kontrast zu Deutschland herrscht in Jordanien momentan mildes Wetter. In der Hauptstadt Amman zeigt das Thermometer milde 19 Grad an. In Aqaba am Roten Meer kann man noch bei 25 Grad die Sonne genießen, schwimmen und auf Tauchgang gehen und die wundervolle Unterwasserwelt bewundern.

Copyright nickma

Copyright Gaurav-Sri-Kalyan
Nach Weihnachten hätte ich allerdings gerne das jordanische Wetter auch bei uns :-) !
Liebe Grüße
Eure Thérèse

Copyright Dar Alanda Gallery
Hallo Ihr Lieben, ich hoffe Ihr hattet alle einen tollen Nikolaustag. Meiner war wunderbar. Ich war auf einer Veranstaltung mit orientalischen Tänzerinnen. Die tollen bunten, gold, silbrig funkelnden Kostüme und die arabische Musik haben sehr gut zum Nikolaustag gepasst. Aber nicht nur hier in Berlin glitzert und funkelt es zur Weihnachtszeit, selbst in Jordanien findet man weihnachtliche Ereignisse. Da habe ich einen Tipp für momentane Jordanien-Besucher und Kunstbegeisterte! Die Kunstgalerie „Dar Alanda Art Gallery“ öffnet für einen Tag die Tore für weihnachtliche Kunstgeschenke. Wenn Ihr noch keine Geschenkidee habt, dann nichts wie hin. Das Event findet am 9. Dezember von 11-20 Uhr in der Dar Alanda Art Galerie in Amman, Jabal Al Weibdah, Dhirar Bin Al-Azwar Street statt. Selbst ein Blick in die Galerie lohnt sich. Dort kann man jeden Tag von 10-18 Uhr Gemälde von verschiedenen arabischen Künstlern betrachten und auch kaufen. Das Galerie-Gebäude ist sehr interessant gebaut als auch farbenfroh und bietet einen tollen Blick über Amman. Hier ein paar Fotos, die dem Copyright der Dar Alanda Gallery unterliegen!




Der Blick über Amman von der Galerie aus.
Liebe Grüße
Eure Thérèse

Copyright Günter Havlena
Nun hat die Weihnachtssaison offiziell begonnen, denn nun hatten wir schon den 1. Advent. Mit der Weihnachtszeit beginnt für mich auch immer die Zeit der Poesie und Geschichtenerzählungen. Das liegt wahrscheinlich an der gemütlichen Weihnachtsatmosphäre, von der wir umgeben sind. Überall sieht man geschmückte und beleuchtete Straßen und Häuser, der Duft von Lebkuchen und Keksen steigt in die Nase, man lauscht den Klängen von Glockenspielen und weihnachtlichen Melodien und und und…. All diese Eindrücke erwecken in mir das Gefühl von Gemütlichkeit und Poesie. Jetzt fehlt nur noch der Schnee! Deshalb möchte ich Euch gern eines meiner Lieblingsgedichte vorstellen. Das Gedicht ist vom jordanischen Autor Amjad Nasser, der auf dem diesjährigen 9. internationalen Literaturfestival in Berlin war, worüber ich auch berichtet habe und heisst “Eine junge Frau im Café Costa”:
Sie kam ins Café Costa in Hammersmith
und setzte sich zu mir an den Tisch,
obwohl das Café leer war an diesem Morgen,
der vergeblich darum kämpfte,
einen Sonnenstrahl vom bedeckten Londoner Himmel
herunterzuholen.
In diesem Moment dachte ich an ein Gedicht,
in dem eine junge Frau einem Dichter gegenüber sitzt,
der versucht, ein Gedicht zu schreiben
über eine junge Frau,
die neben ihm in einem Café ohne Gäste sitzt.
Die junge Frau legte ihre Bücher auf den Tisch
und die Tasche auf den Boden.
Sie zog ihre braune Kunstlederjacke aus,
wobei einige Regentropfen herunterfielen.
Ihre Brüste kamen zum Vorschein und bewegten sich unter ihrer Bluse.
Sie beugte sich über ihre Tasche und ihr Haar fiel nach vorn.
Mit einer hastigen Bewegung strich sie es zurück.
Sie zündete sich eine Zigarette an
und nippte an ihrem Kaffee.
Unauffällig betrachtete sie mich.
Ein paar Mal setzte sie an, sich mit mir zu unterhalten,
ein paar Mal wollte ich mit ihr reden, aber ich traute mich
nicht.
Mit ihrer kurzärmeligen blauen Bluse, die zwei kräftige Arme zeigte,
mit ihren Schultern, aus denen kleine Geparde
hervorsprangen,
und mit ihrem Fuß, der sich unter dem Tisch wie ein
Ventilator bewegte,
ähnelte sie der jungen Frau im Gedicht.
Alle Zeichen deuteten auf sie.
Unter dem Tisch änderte sich das Gewicht der Luft und ihre Strömung.
Ich ließ meinen Stift fallen,
um zu sehen, was passieren würde.
Als ich ihn aufnahm und meinen Kopf hob,
war die junge Frau verschwunden.
an der Wand hing ein großes Poster, auf dem eine junge Frau allein
in einem Café wie diesem
saß, rauchte, Kaffee trank
und jemanden unauffällig betrachtete.
Die Bewegung der Luft unter dem Tisch,
die Tasse Kaffee, die ausgedrückte Zigarette im
Aschenbecher,
die Serviette mit Abdrücken von rotem Lippenstift,
mein Herz, dessen Pochen man von weitem hören konnte,
das Gedicht, das an ein anderes Gedicht gedacht hatte,
das ich geschrieben hatte.
Ich liebe dieses Gedicht. Es lässt in mir ein Sehnsuchtsgefühl aufsteigen. Ich hoffe es gefällt Euch auch. Ihr könnt gerne Eure Meinung dazu schreiben oder auch andere Gedichte oder Erzählungen vorstellen!
Sie kam ins Café Costa in Hammersmith
und setzte sich zu mir an den Tisch,
obwohl das Café leer war an diesem Morgen,
der vergeblich darum kämpfte,
einen Sonnenstrahl vom bedeckten Londoner Himmel
herunterzuholen.
In diesem Moment dachte ich an ein Gedicht,
indem eine junge Frau einem Dichter gegenüber sitzt,
der versucht, ein Gedicht zu schreiben
über eine junge Frau,
die neben ihm in einem Café ohne Gäste sitzt.
Die junge Frau legte ihre Bücher auf den Tisch
und die Tasche auf den Boden.
Sie zog ihre braune Kunstlederjacke aus,
wobei einige Regentropfen herunterfielen.
Ihre Brüste kamen zum Vorschein und bewegten sich unter ihrer Bluse.
Sie beugte sich über ihre Tasche und ihr Haar fiel nach vorn.
Mit einer hastigen Bewegung strich sie es zurück.
Sie zündete sich eine Zigarette an
und nippte an ihrem Kaffee.
Unauffällig betrachtete sie mich.
Ein paar Mal setzte sie an, sich mit mir zu unterhalten,
ein paar Mal wollte ich mit ihr reden, aber ich traute mich
nicht.
Mit ihrer kurzärmeligen blauen Bluse, die zwei kräftige Arme zeigte,
mit ihren Schultern, aus denen kleine Geparde
hervorsprangen,
und mit ihrem Fuß, der sich unter dem Tisch wie ein
Ventilator bewegte,
ähnelte sie der jungen Frau im Gedicht.
Alle Zeichen deuteten auf sie.
Unter dem Tisch änderte sich das Gewicht der Luft und ihre Strömung.
Ich ließ meinen Stift fallen,
um zu sehen, was passieren würde.
Als ich ihn aufnahm und meinen Kopf hob,
war die junge Frau verschwunden.
an der Wand hing ein großes Poster, auf dem eine junge Frau allein
in einem Café wie diesem
saß, rauchte, Kaffee trank
und jemanden unauffällig betrachtete.
Die Bewegung der Luft unter dem Tisch,
die Tasse Kaffee, die ausgedrückte Zigarette im
Aschenbecher,
die Serviette mit Abdrücken von rotem Lippenstift,
mein Herz, dessen Pochen man von weitem hören konnte,
das Gedicht, das an ein anderes Gedicht gedacht hatte,
das ich geschrieben hatte.

© 2009 by Norbert Lothar Weber
Der Berliner Autor und Fotograf Norbert Weber hält am 25.11.2009 einen Vortrag über Jordanien mit dem Titel “Durch Wüsten und Gelobtes Land”. In einem zweistündigen Multivisions-Vortrag berichtetrichtet er über seine langjährigen Reiseeindrücke im haschemitischen Königreich Jordanien. Seine Eindrücke und Fotografien hat er gerade in einem Bildband veröffentlicht. Der Vortrag findet am 25. November im Kulturhaus Centre Bagatelle, in der Zeltinger Str. 6 in Frohnau um 19Uhr statt. Weitere Informationen und/oder Kartenreservierung könnt Ihr unter folgender Telefonnummer erfragen 030-868 70 16 68. Folgende Links habe ich zu dieser Veranstaltung für Euch gefunden:
http://www.morgenpost.de/berlin-programm/live/article1209591/Jordanien-Vortrag.html
http://www.centre-bagatelle.de/anfahrt.html
http://www.arsvagandi.de/vortrag/index_jordanien.html
Das wird bestimmt eine sehr interessante und informative Veranstaltung!


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